STEUERTIPPS zum Jahresende – Sonderausgaben

In diesem Bereich gilt das strenge Abflussprinzip, das heißt die Zahlungen müssen noch bis 31. Dezember geleistet werden (bei Banküberweisungen muss auch auf die Wertstellung geachtet werden).

Sonderausgaben (Topfsonderausgaben) sind grundsätzlich nur abzugsfähig, soweit das steuerliche Einkommen nicht mehr als € 60.000,– beträgt (ab € 36.400,– werden die Sonderausgaben bereits eingeschliffen).

Unbeschränkt abzugsfähig sind Sonderausgaben für den Nachkauf von Pensionsversicherungszeiten, freiwillige Weiterversicherungen in der Pensionsversicherung und auch Steuerberatungskosten können unbeschränkt abgezogen werden.

Die sogenannten Topfsonderausgaben sind nur insoweit abzugsfähig (zu einem Viertel), als diese den jährlichen Betrag von € 2.920,– nicht überschreiten (bei Alleinverdienern, – erziehern verdoppelt sich dieser Betrag auf € 5.820,– ab 3 Kindern um weitere € 1.460,– pro Jahr).

Die Kirchensteuer kann seit dem Kalenderjahr 2012 bis maximal € 400,– abgesetzt werden.
Auch Spenden können als Sonderausgaben geltend gemacht werden, und zwar in Höhe von 10 % des sich nach einem Verlustausgleich ergebenden Gesamtbetrags der Einkünfte des vorangegangenen Jahres (weiters dürfen dies Spenden gemeinsam mit den Spenden aus dem Betriebsvermögen die 10 %-Grenze nicht überschreiten).
Die aktuelle Spendenliste (welche ab 2012 insbesondere um Tierheime und freiwillige Feuerwehren erweitert wurde) kann unter www.bmf.gv.at – tools – Liste der begünstigen Spendenempfänger abgerufen werden.